INTIME: Dieses Web3-Projekt macht Timing zur wichtigsten Strategie

INTIME startet einen zeitbasierten Web3-Presale, bei dem ein Countdown über das Ende entscheidet. Die letzten zehn Käufer teilen sich 10 Prozent des Token-Angebots.

  • INTIME startet einen Web3-Presale, bei dem ein Countdown über das Ende entscheidet und nicht ein fixer Preis.
  • Jeder Kauf verlängert die Zeit, während die letzten zehn Käufer beim Ablauf des Timers 10 Prozent des Gesamtangebots erhalten.
  • Tokens werden sofort an Käufer ausgeliefert und bleiben frei handelbar nach dem Presale und beim Listing.

INTIME führt ein zeitbasiertes Presale-Modell ein, das klassische Frühphasen-Mechaniken ersetzt. Der Fokus liegt auf Timing, nicht auf Preisstaffeln oder frühen Rabatten.

Ein Presale, der von Zeit statt Preis gesteuert wird

Der Presale von INTIME beginnt mit einem laufenden Countdown. Jeder Kauf verlängert diesen Timer um eine definierte Zeitspanne. Erfolgt kein weiterer Kauf, läuft die Uhr weiter herunter, bis sie schließlich Null erreicht. In diesem Moment endet der Presale endgültig und das System schließt automatisch.

Das Besondere liegt im Abschlussmechanismus. Die letzten zehn Wallets, die vor Ablauf des Timers einen Kauf tätigen, teilen sich gemeinsam 10 Prozent des maximalen Token-Angebots. Diese 100 Millionen Tokens werden proportional zur Größe der letzten zehn Käufe verteilt. Damit kehrt INTIME das gängige Prinzip um, bei dem frühe Teilnehmer bevorzugt werden.

Alle übrigen Käufer behalten ihre erworbenen Tokens vollständig. Die Zuteilung erfolgt sofort beim Kauf direkt an die Wallet. Ab dem Ende des Presales und nach dem Listing können die Tokens regulär auf den angebundenen Exchanges gehandelt werden.

Screenshot der Projektwebseite von INTIME (Quelle: intime.gg)
Screenshot der Projektwebseite von INTIME (Quelle: intime.gg)

Marktreaktionen und Diskussionen in der Krypto-Szene

Das Modell sorgt in der internationalen Krypto-Szene für Aufmerksamkeit, da es bekannte Presale-Strukturen bewusst verlässt. Statt Bonusstufen, Vesting-Plänen oder Whitelists entsteht ein offenes Zeitspiel, bei dem jede Transaktion den weiteren Verlauf beeinflusst. Die Teilnahme bleibt jederzeit möglich, solange der Timer läuft.

Ein weiterer Faktor ist der eingebaute Schutz vor übergroßen Einzelpositionen. Pro Wallet gilt ein maximales Kaufvolumen von 10.000 US-Dollar. Dadurch kann kein einzelner Teilnehmer den Countdown allein kontrollieren oder den Abschluss gezielt dominieren. Das Ergebnis hängt vom Zusammenspiel vieler Marktteilnehmer ab.

In Fachmedien wird das Modell als Experiment zwischen Auktion, Spieltheorie und klassischem Token-Sale eingeordnet. Vergleiche entstehen mit Mechanismen aus Kunstauktionen oder Online-Marktplätzen, bei denen Zeitverlängerungen das Bieterverhalten beeinflussen.

Was das Modell für Anleger konkret bedeutet

Für Anleger verschiebt sich die zentrale Frage. Statt auf hohe Multiplikatoren zu spekulieren, rückt der optimale Zeitpunkt in den Mittelpunkt. Wer zu früh kauft, erhält Tokens wie bei einem klassischen Presale. Wer sehr spät kauft, nimmt zusätzlich am finalen Verteilungsmechanismus teil, trägt aber auch das Risiko, nicht unter die letzten zehn zu fallen.

Historisch gab es immer wieder Versuche, Presales interaktiver zu gestalten, etwa durch dynamische Preise oder Community-Abstimmungen. INTIME geht einen Schritt weiter, indem Zeit selbst zur knappen Ressource wird. Jede Kaufentscheidung verändert den Spielverlauf für alle anderen Teilnehmer.

Für den Markt insgesamt zeigt das Projekt, dass Token-Verkäufe nicht zwangsläufig nach dem Schema früh rein, billig kaufen, später verkaufen ablaufen müssen. Sollte sich das Modell bewähren, könnten weitere Projekte ähnliche zeitbasierte Strukturen testen.

Offizielle Webseite des Projekts: www.intime.gg

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Vincent Bruns

Vincent Bruns ist der Gründer von Krypto Online. Er hat bereits für mehrere Krypto- und Finanzportale wie Bitcoin2Go und Finanzwissen.de als Autor und Social Media Manager gearbeitet und konnte seine Begeisterung über Kryptowährungen zum Beruf machen. Krypto Online hat er im Juli 2020 gegründet. Er ist in Deutschland geboren und aufgewachsen und mittlerweile als digitaler Nomade aus Deutschland ausgewandert, um seine persönliche Freiheit zu maximieren.

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