Ethereum plant wichtiges Fusaka-Upgrade für Dezember

Ethereum startet Anfang Dezember das Fusaka-Upgrade. Ziel sind geringere Kosten, bessere Skalierung und weniger technische Last für Nodes. Erfahre, was sich für Nutzer und Layer-2-Netzwerke ändert.

  • Fusaka startet Anfang Dezember und bringt wichtige technische Änderungen für Ethereum. Es soll die Skalierung verbessern und das Netzwerk stabil halten.
  • Nodes müssen künftig nur einen Teil der Blob-Daten speichern. Dadurch sinkt der technische Aufwand und der Betrieb bleibt leichter zugänglich.
  • Layer-2-Netzwerke profitieren von geringeren Kosten und einer effizienteren Datenverarbeitung. Nutzer können dadurch oft mit stabileren Gebühren rechnen.

Was hinter dem Fusaka-Upgrade steckt

Ethereum plant Anfang Dezember ein größeres Netzwerk-Update. Die Entwickler nennen es »Fusaka«. Das Upgrade soll das Netzwerk entlasten und die Technik langfristig stabil halten.

Der Name Fusaka setzt sich aus zwei technischen Teilen zusammen: Fulu und Osaka. Diese Bereiche gehören zu den Kernschichten von Ethereum. Das Update soll das Netzwerk schneller machen und dafür sorgen, dass mehr Transaktionen verarbeitet werden können. Fachleute nennen das Skalierung. Es geht darum, dass das Netzwerk auch bei hoher Nutzung verlässlich bleibt.

Fusaka folgt auf das frühere Pectra-Update. Zusammen sollen diese Schritte zeigen, dass Ethereum sich weiterentwickeln kann, ohne die Dezentralisierung zu verlieren. Dezentralisierung bedeutet, dass viele unabhängige Computer das Netzwerk betreiben. So hat niemand die Kontrolle allein.

In Bezug auf die enthaltenen EIPs ist Fusaka das größte Ethereum-Upgrade jemals.

Ethereum Improvement Proposals (EIPs) im Fusaka Upgrade
Ethereum Improvement Proposals (EIPs) im Fusaka Upgrade

Welche Probleme Fusaka lösen soll

Viele Second-Layer-Netzwerke wie Arbitrum, Optimism oder Base senden ihre Daten an Ethereum. Dafür nutzen sie Blobs. Das sind kurze Datenpakete mit niedrigen Gebühren. Heute müssen alle Ethereum-Nodes diese Blobs vollständig herunterladen. Je mehr Second-Layer genutzt werden, desto größer wird dieser Aufwand.

Fusaka soll das vereinfachen. Künftig sollen die Blob-Daten gleichmäßig über das Netzwerk verteilt werden. Jede Node speichert dann nur einen kleinen Teil davon. Das senkt den technischen Aufwand deutlich und hält die Kosten für Layer-2-Transaktionen niedrig. Für Nutzer bedeutet das meist stabilere Gebühren und eine bessere Leistung.

Die Kernfunktion PeerDAS ermöglicht es Nodes nur Teile jedes Blobs anstatt des gesamten Blobs zu speichern.
Die Kernfunktion PeerDAS ermöglicht es Nodes nur Teile jedes Blobs anstatt des gesamten Blobs zu speichern.

Mit dieser Anpassung bereitet sich Ethereum auf weiteres Wachstum vor und schafft eine Grundlage für zukünftige Updates.

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Vincent Bruns

Vincent Bruns ist der Gründer von Krypto Online. Er hat bereits für mehrere Krypto- und Finanzportale wie Bitcoin2Go und Finanzwissen.de als Autor und Social Media Manager gearbeitet und konnte seine Begeisterung über Kryptowährungen zum Beruf machen. Krypto Online hat er im Juli 2020 gegründet. Er ist in Deutschland geboren und aufgewachsen und mittlerweile als digitaler Nomade aus Deutschland ausgewandert, um seine persönliche Freiheit zu maximieren.

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