- Ripple meldet eine starke Zunahme von Betrugsversuchen rund um XRP. Viele neue Anleger informieren sich derzeit über die Kryptowährung.
- Dadurch entstehen viele neue Einstiegspunkte für Betrüger, die gefälschte Angebote verbreiten und mit schnellen Gewinnen locken. Das Unternehmen nutzt seine Reichweite auf X, um die Community vor falschen Live-Streams, falschen Accounts und irreführenden Versprechen zu schützen.
- Die aktuelle Warnung folgt nach zwei wichtigen Ereignissen: der Swell-Konferenz und dem Start des ersten Spot-XRP-ETF in den USA.
Warum Betrugsversuche aktuell so stark steigen
Ripple erklärt, dass derzeit viele gefälschte Kanäle auf YouTube und anderen Plattformen aktiv sind. Diese Kanäle geben sich als Ripple oder als Führungspersonen des Unternehmens aus. In den Videos wird behauptet, dass Nutzer XRP an eine Adresse schicken sollen, um später mehr zurückzubekommen. Dieses Vorgehen nennt man „Giveaway-Scam“.
Es ist eine bekannte Betrugsform, bei der schnelle Gewinne versprochen werden. Ripple stellt klar, dass das Unternehmen niemals XRP verteilt oder Nutzer zur Überweisung auffordert.
Der Zeitpunkt dieser Betrugswelle ist kein Zufall. Die Swell-Konferenz hat weltweit für mehr Aufmerksamkeit gesorgt. Viele neue Nutzer suchen nach Informationen, was Betrügern eine Chance gibt, sich dazwischenzumischen.
Dazu kommt der Start des ersten Spot-XRP-ETF in den USA. Der ETF von Canary Capital trägt den Namen XRPC und wird an der Nasdaq gehandelt. Der erste Handelstag brachte fast 60 Millionen US-Dollar Handelsvolumen und rund 250 Millionen US-Dollar Nettozuflüsse.
Diese Zahlen zeigen, wie groß das Interesse an XRP gerade ist. In solchen Phasen entstehen oft viele neue Betrugsfälle, weil neue Anleger weniger Erfahrung mit typischen Scams haben.
Wie Ripple seine Community schützen will
Ripple erinnert die Community daran, nur offiziellen Quellen zu vertrauen. Das Unternehmen warnt davor, Videos oder Links zu nutzen, in denen angebliche Belohnungen angeboten werden. Nutzer sollen keine Tokens an fremde Adressen schicken und beim kleinsten Zweifel die offizielle Ripple-Webseite prüfen. Das Unternehmen betont, dass jede Aufforderung, XRP zu senden, ein Betrugsversuch ist.
Ripple ruft außerdem dazu auf, verdächtige Inhalte zu melden. Viele Scams wirken professionell, weil Logos und bekannte Namen genutzt werden. Einsteiger können diese Inhalte schwer erkennen.
Die Community soll deshalb aufmerksam bleiben und jede „zu gute Chance“ hinterfragen. Besonders Live-Streams mit Gewinnversprechen sollen sofort ignoriert werden. Solche Angebote tauchen immer wieder auf, vor allem in Bezug auf XRP, da besonders hier viele Neulinge unterwegs sind.
