Experte enthüllt: XRP-Spot-ETF könnte in wenigen Tagen launchen

Der erste Spot-ETF für XRP könnte noch im November starten. Mehrere Anbieter wie Bitwise, Grayscale und Canary Capital warten nur noch auf das grüne Licht der US-Börsenaufsicht SEC.

  • Die Diskussion um den ersten Spot-ETF für XRP nimmt Fahrt auf. Ein solcher Fonds würde es Anlegern in den USA ermöglichen, XRP direkt über die Börse zu handeln – ähnlich wie Aktien.
  • Laut ETF-Experte Nate Geraci könnte die Zulassung innerhalb der nächsten Tage erfolgen. Nach den monatelangen Verzögerungen durch den US-Regierungsshutdown scheint der Weg nun frei.
  • Sollte die Genehmigung erteilt werden, wäre das ein wichtiger Schritt für die Akzeptanz von XRP.

Was ist ein Spot-XRP-ETF? Wurde nicht bereits ein XRP-ETF herausgebracht?

Ein ETF, also ein börsengehandelter Fonds, bildet den Kurs eines Vermögenswertes ab. Bei einem Spot-ETF wird der zugrunde liegende Vermögenswert – hier XRP – tatsächlich im Fonds gehalten. Das unterscheidet ihn von sogenannten Futures-ETFs, die nur auf Preiswetten basieren. Für Anleger bedeutet das: Sie können an der Kursentwicklung von XRP teilnehmen, ohne die Kryptowährung selbst zu verwahren.

Mehrere große Anbieter haben in den USA bereits Anträge für Spot-XRP-ETFs eingereicht. Dazu zählen Bitwise, 21Shares, Grayscale, WisdomTree und Canary Capital. Diese Anträge liegen der US-Börsenaufsicht SEC zur Prüfung vor. Durch die vorübergehende Schließung der Behörde im Oktober kam es zu Verzögerungen. Nun rechnen Beobachter damit, dass die Entscheidungen in Kürze fallen.

Gab es nicht zuletzt bereits XRP-News bzgl. eines genehmigten ETFs? Bei dem bereits gelaunchten REX‑Osprey XRP ETF gibt es einen Unterschied: Er ist nach dem Investment Company Act von 1940 registriert – und nicht nur als eine einfache Anlage nach dem Wertpapiergesetz von 1933. Damit gilt er formal als klassischer Investmentfonds mit strengeren Vorgaben zur Transparenz und Verwaltung und unterscheidet sich so von vielen früheren Krypto-ETF‐Anträgen.

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Warum gilt der XRP-ETF als bedeutend?

Die mögliche Zulassung eines Spot-XRP-ETF wäre ein Meilenstein für Ripple (XRP). Nach jahrelangen Auseinandersetzungen zwischen Ripple und der SEC hat sich die regulatorische Lage entspannt. Unter der aktuellen SEC-Führung wurde der Rechtsstreit um XRP Anfang des Jahres beendet. Seitdem wird die Kryptowährung wieder vermehrt an US-Börsen gehandelt.

Ein ETF auf XRP hätte mehrere Folgen:

  • Er würde institutionellen Anlegern den Einstieg erleichtern.
  • Das Handelsvolumen von XRP könnte deutlich steigen.
  • Der Markt bekäme ein weiteres Signal, dass Kryptowährungen zunehmend als regulierte Anlageklasse akzeptiert werden.

Canary Capital hat bereits ein Ziel für den Start genannt: den 13. November 2025. Auch Bitwise bereitet laut Medienberichten eine mögliche Notierung an der New Yorker Börse NYSE Arca vor. Der Fonds soll eine jährliche Verwaltungsgebühr von 0,34 Prozent verlangen.

Analysten wie Bloomberg-Experte Eric Balchunas erwarten, dass die ersten Freigaben in den kommenden Tagen erfolgen könnten. Nate Geraci spricht von einem „historischen Moment“, der das Ende der bisherigen Anti-Krypto-Politik in den USA markieren würde.

Sollte der Spot-XRP-ETF wirklich starten, wäre das nicht nur für Ripple ein Erfolg. Es wäre ein weiteres Zeichen dafür, dass Kryptowährungen ihren Platz im traditionellen Finanzsystem finden – langsam, aber stetig.

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Vincent Bruns

Vincent Bruns ist der Gründer von Krypto Online. Er hat bereits für mehrere Krypto- und Finanzportale wie Bitcoin2Go und Finanzwissen.de als Autor und Social Media Manager gearbeitet und konnte seine Begeisterung über Kryptowährungen zum Beruf machen. Krypto Online hat er im Juli 2020 gegründet. Er ist in Deutschland geboren und aufgewachsen und mittlerweile als digitaler Nomade aus Deutschland ausgewandert, um seine persönliche Freiheit zu maximieren.

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