- In den letzten Tagen ist beim Meme-Coin Dogecoin viel Bewegung zu sehen.
- Neue Daten zeigen, dass große Anleger, sogenannte »Whales«, in kurzer Zeit hunderte Millionen DOGE verkauft haben.
- Das hat den Kurs unter Druck gesetzt und viele Kleinanleger verunsichert.
Starker Abverkauf durch große Wallets
Laut dem Analyseunternehmen Santiment haben Wallets mit einem Bestand zwischen 10 und 100 Millionen DOGE innerhalb von nur drei Tagen rund 440 Millionen Dogecoin verkauft. Das entspricht einem Wert von über 80 Millionen US-Dollar. Der Anteil dieser Wallets an der gesamten Umlaufmenge sank damit von 15,5 Prozent auf etwa 15,1 Prozent.

Der Dogecoin-Kurs fiel infolgedessen auf etwa 0,18 US-Dollar. In den letzten sieben Tagen ging der Preis um etwa 5 Prozent zurück, im vergangenen Monat sogar um rund 28,5 Prozent. Solche Bewegungen sind typisch, wenn viele große Anleger gleichzeitig verkaufen – der Markt reagiert empfindlich auf dieses Verhalten.
Allerdings zeigen die Daten auch, dass nicht alle Whales verkaufen. Sehr große Wallets mit mehr als 100 Millionen DOGE haben ihre Bestände leicht aufgestockt. Ihr Anteil stieg von 19,28 Prozent auf 19,46 Prozent. Das deutet darauf hin, dass einige besonders kapitalkräftige Investoren den Kursrückgang nutzen und die Kryptowährung kaufen.
Lesetipp: Krypto-Sparplan anlegen – Anbieter, Kosten und Tipps
Technische Analyse zeigt mögliche Trendwende
Trotz der Verkaufswelle bleiben einige Marktbeobachter optimistisch. Der Analyst Ali Martinez bezeichnet die Zone um 0,18 US-Dollar als wichtige Unterstützung. Sollte der Kurs dort stabil bleiben, wäre laut seiner Analyse ein Anstieg bis auf 0,26 US-Dollar möglich. In einem bullischen Szenario könnte Dogecoin sogar auf rund 086 US-Dollar steigen.
Andere Analysen vergleichen die aktuelle Situation mit früheren Zyklen von Dogecoin. In der Vergangenheit folgten auf starke Rückgänge oft kräftige Erholungsphasen mit Kursgewinnen zwischen 300 und 500 Prozent. Sollte sich dieses Muster wiederholen, wäre langfristig sogar ein Preisanstieg bis zu 1,70 US-Dollar denkbar. Solche Prognosen sind jedoch spekulativ und hängen stark von der allgemeinen Marktlage ab.
Der Kryptomarkt befindet sich derzeit in einer unsicheren Phase. Viele Anleger achten auf Signale von Bitcoin und Ethereum, um Trends abzuleiten. Wenn der Gesamtmarkt wieder an Stärke gewinnt, könnte auch Dogecoin profitieren. Kurzfristig bleibt das Risiko hoch, da große Wallets den Preis weiter beeinflussen können.
