- Ein großer Investor, bekannt als »HyperUnit Whale«, hat rund 55 Millionen US-Dollar in neue Long-Positionen investiert.
- Damit setzt er jetzt auf steigende Kurse von Bitcoin und Ethereum.
- Der Trader hatte bereits im Oktober mit einer Short-Position den großen Kurssturz vorhergesagt und rund 200 Millionen US-Dollar Gewinn erzielt. Nun rechnet er mit einer Erholung des Marktes.
Wer ist der HyperUnit Whale?
Der Investor soll seit über sieben Jahren aktiv sein. Während des Bärenmarkts 2018 kaufte er rund 850 Millionen US-Dollar an Bitcoin. Diese Positionen stiegen später auf einen Wert von etwa 10 Milliarden US-Dollar. Jetzt ist er erneut in den Schlagzeilen, weil er große Wetten auf eine Kurserholung platziert hat.
Laut Daten der Analyseplattform Arkham wurden die neuen Trades auf der dezentralen Börse Hyperliquid eröffnet. Rund 37 Millionen US-Dollar flossen in Bitcoin, etwa 18 Millionen US-Dollar in Ether. Der Whale war bereits mehrfach erfolgreich und lag in den vergangenen Monaten mit drei großen Marktbewegungen richtig. Die Kryptoszene beobachtet nun genau, ob er auch diesmal recht behält.
Aktuelle Marktlage und mögliche Folgen
Zum Zeitpunkt der Investition lag der Bitcoin-Kurs bei rund 106.000 US-Dollar. Damit steht er etwa 15 Prozent unter seinem bisherigen Rekordwert. Ethereum kostet derzeit rund 3.600 US-Dollar, also etwa 27 Prozent weniger als beim Allzeithoch.
Analysten sehen einige Hinweise auf eine mögliche Stabilisierung. Laut Daten von Santiment befinden sich etwa 209.000 Bitcoin weniger auf Krypto-Börsen als vor sechs Monaten. Das kann bedeuten, dass weniger Anleger bereit sind, zu verkaufen.
Gleichzeitig befindet sich der »Fear & Greed Index« mit einem Wert von 21 im Bereich »Extreme Angst«. Das zeigt: Die Stimmung ist aktuell sehr negativ, was häufig ein Signal für eine Bodenfindung ist.
Viele Experten, darunter auch der CEO des Vermögensverwalters Bitwise, gehen davon aus, dass viele große Investoren weiterhin an ihren Beständen festhalten. Trotzdem bleibt das Risiko hoch, da geopolitische Themen, Geldpolitik in den USA und mögliche Verkäufe großer Wallets jederzeit Einfluss auf die Kurse nehmen können.
