- OKX bringt eine neue Zahlungskarte in Europa an den Start, die direkt mit Stablecoins funktioniert. Nutzer zahlen weltweit dort, wo Mastercard akzeptiert wird.
- Die Karte bietet zum Start bis zu 20 Prozent Cashback auf Zahlungen mit USDG. Es fallen keine Karten-, Transaktions- oder FX-Gebühren an.
- Die Lösung richtet sich an europäische Nutzer, die Krypto im Alltag einsetzen wollen, ohne vorher manuell in Fiat zu wechseln.
- Jetzt testen: OKX Card in der App aktivieren und Stablecoins direkt im Alltag einsetzen
Die neue OKX Card verbindet Krypto-Wallet und Alltagszahlungen. Stablecoins lassen sich damit direkt im Handel einsetzen und werden erst beim Bezahlen automatisch in Fiat umgerechnet.
OKX bringt Stablecoin-Zahlungen in den Alltag
Mit der OKX Card erweitert OKX sein Angebot um eine physische und digitale Zahlungskarte für den europäischen Markt. Die Karte wird über die OKX App aktiviert und kann anschließend mit Apple Pay oder Google Pay verknüpft werden. Zahlungen sind online und im stationären Handel möglich, überall dort, wo Mastercard akzeptiert wird.
Das zentrale Merkmal ist die direkte Nutzung von Stablecoins. Guthaben in USDC oder USDG verbleibt im Wallet und wird erst im Moment der Zahlung automatisch in Fiat umgerechnet. Eine manuelle Konvertierung oder ein vorheriges Aufladen in Euro entfällt. OKX erhebt nach eigenen Angaben keine Karten-, Transaktions- oder Fremdwährungsgebühren. Lediglich ein marktüblicher Spread von 0,4 Prozent fällt bei der Umrechnung an.
Technisch ist die Karte mit einem Smart Wallet verbunden und nicht mit einem klassischen Verwahrkonto. Die Kontrolle über die Vermögenswerte bleibt damit bis zum Bezahlvorgang beim Nutzer. Das unterscheidet die Karte von vielen Krypto-Debitkarten, die auf custodial Modelle setzen.
Cashback, Regulierung und Marktreaktion
Zum Marktstart lockt OKX mit einer zeitlich begrenzten Cashback-Aktion. In den ersten 30 Tagen erhalten Nutzer bis zu 15 Prozent Cashback, VIP-Kunden bis zu 20 Prozent. Die Rückvergütung ist gedeckelt und wird ausschließlich für Zahlungen mit USDG gewährt. Das Cashback wird ebenfalls in USDG ausgezahlt.
Solche Anreize sind im Krypto-Kartenmarkt nicht neu, werden jedoch häufig durch Staking-Pflichten oder komplizierte Bedingungen eingeschränkt. OKX verzichtet laut Produktbeschreibung auf Lockups und zusätzliche Voraussetzungen. Das dürfte den Wettbewerbsdruck auf andere Anbieter erhöhen, die in Europa bereits aktiv sind.
Regulatorisch positioniert sich OKX klar auf den europäischen Markt. OKX Europe ist MiCA-lizenziert und richtet sich damit nach den neuen EU-Vorgaben für Krypto-Dienstleister. Die Karte selbst ist nicht direkt MiCA-lizenziert, wird aber im Rahmen dieser Struktur angeboten. Für Nutzer bedeutet das eine höhere Rechtssicherheit im Vergleich zu früheren Krypto-Karten, die teils kurzfristig vom Markt verschwanden.
Krypto-Karten im Vergleich und historische Parallelen
Krypto-Debitkarten gab es bereits in früheren Marktphasen, etwa während des Bullenmarkts 2020 und 2021. Viele Modelle scheiterten an hohen Gebühren, regulatorischen Problemen oder dem Wegfall von Cashback-Programmen. Der aktuelle Ansatz setzt stärker auf Stablecoins und auf klare Kostenstrukturen.
Stablecoins spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie reduzieren Kursschwankungen beim Bezahlen und eignen sich besser für den täglichen Einsatz als volatile Kryptowährungen. Genau hier setzt die OKX Card an, indem sie den Krypto als Zahlungsmittel in den Vordergrund stellt und den Umtauschprozess unsichtbar macht.
Für den europäischen Markt kommt der Start zu einem Zeitpunkt, an dem MiCA für mehr Ordnung sorgt und Banken sowie Zahlungsnetzwerke offener für Krypto-Anbindungen werden. Die OKX Card ist damit weniger ein Experiment, sondern Teil eines reiferen Zahlungsökosystems, das Krypto schrittweise in den Alltag integriert.
Jetzt testen: OKX Card in der App aktivieren und Stablecoins direkt im Alltag einsetzen
